Toner

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Foto: Karolina Grabowska/Pexels

Nee, keine neue Selbstbräuner-Variante. Und wir wollen auch nicht über die Kartuschen für Drucker sprechen … Hier geht es um das wohl mit Abstand meist unterschätzte Pflegeprodukt für einen reinen, natürlich strahlenden Teint

Früher nannte man die transparente Flüssigkeit Gesichtswasser. Erinnern Sie sich noch? Sie enthielt jede Menge Alkohol und war dafür gedacht, Pickel und Unreinheiten auszutrocknen und damit schneller verschwinden zu lassen. Den stechenden Geruch und die austrocknende Wirkung nahm man billigend in Kauf. Doch seitdem hat sich eine Menge verändert. Toner werden inzwischen täglich als Step zwischen Reinigung und Pflege verwendet. Morgens und abends. Ihre Aufgabe ist es, letzte Cleanser-, Schmutz- und Make-up-Reste abzunehmen und dabei den pH-Wert der Haut wieder auszugleichen.

STILLE

WASSER

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sind tief

Währenddessen öffnen sie die Poren, damit die Haut die nachfolgende Pflege besser aufnehmen kann. Die Liquids sind federleicht, auf der Haut kaum spürbar und werden entweder mit einem Wattepad oder mit den Fingerkuppen aufgetragen. Wichtig ist, dass die Haut noch etwas feucht ist von der Reinigung. Dann können die Wirkstoffe besser einziehen.
Und da wären wir schon beim nächsten Punkt. Die neueste Generation der Toner enthält zusätzlich pflegende Wirkstoffe. Sie werden den H2O-Molekülen bei der Herstellung untergemischt, um den Pflege-Effekt zu vergrößern. So gibt es zum Beispiel Toner, die Fruchtsäuren enthalten. Sie peelen sanft die Haut, was die Verhornung reguliert und damit die Entstehung von Unreinheiten verhindert. Sie machen die Haut spürbar glatt. Andere Toner haben feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe wie Glycerin oder Hyaluronsäure in ihrer Formulierung. Sie verhindern das Austrocknen der Haut. Wurden stattdessen oder zusätzlich Antioxidantien beigefügt, entfaltet sich ein Anti-Aging-Effekt. Und stehen entzündungshemmende Stoffe wie Hamamelis auf der INCI-Liste, wirkt der Toner beruhigend und sorgt dafür, dass Rötungen und Juckreiz keine Chance haben oder schneller abklingen.

Wie man nun den perfekten Toner für sich findet? Man achtet auf sein Hautbild. Glänzt die T-Zone speckig und Unreinheiten kommen einfach immer wieder, wählt man zum Beispiel einen Toner mit Salicylsäure. Reagiert die Haut schnell gestresst, sollte man ihr mit beruhigenden Wirkstoffen eine Auszeit gönnen. Kamille oder Süßmandel helfen hier besonders gut. Und man sollte darauf achten, dass gar kein Alkohol oder nur ein geringer Teil in der Formulierung steckt. Dazu checkt man am besten die INCI-Liste nach Inhaltsstoffen, die das Wort „Alcohol“ enthalten und achtet darauf, dass sie nicht unter den ersten fünf zu finden sind.